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Snowboard Geschichte – Die Anfänge

SNOWBOARD GESCHICHTESnowboard Regel

Beginnen wir mit etwas Hintergrundwissen zum Thema Snowboard Geschichte.

 

 

Die Snowboard Geschichte begann im Jahre 1900:

Da erfand der Österreicher Toni Lenhardt den Monogleiter, das erste Snowboard der Welt.

Auch wenn der Monogleiter schnell an Beliebtheit gewann und bereits 1914 erste Wettkämpfe ausgetragen wurden,

so dauerte es doch bis 1963 bis das Snowboard seinen endgültigen Durchbruch erringen konnte.

Nach unzähligen Versuchen der amerikanischen Wellenreiter (Surfer) Tom Sims und Jake Burton Carpenter das Gefühl für das Wellenreiten mit dem richtigen Brett auch auf Schnee zu übertragen war es Tom Sims,

der das erste Snowboard (im selben Jahr) baute und damit den Beginn einer neuen Trendsportart markierte.

1972 war es dann Jake Burton, der die Boards mit verstellbaren Gummischlaufen und einer Antirutschbeschichtung versah um die Standsicherheit zu erhöhen.

Dimitrije Milovich nahm drei Jahre später die Produktion der Boards in leicht abgewandelter Form,

dem Schwalbenschwanz, auf.
Dies ließ er sich auch patentieren und die Boards trugen den Namen „Winterstick“.

In den Folgejahren versuchte auch Mike Olsen sich in seiner garage an den Snowboards.
Ein Jahr nach der Patentierung des Schwalbenschwanzes,

für Milovich, gründete Jake Burton seine eigene Firma Burton Snowboards und nahm ein weiteres Jahr später,als Erster, die Produktion seiner eigenen Boardkreation in Kleinserie auf.

Allerdings lag der Kaufpreis, auf Grund der Produktionskosten, sehr hoch und es ließ sich kein Brett verkaufen.

Selbst auf der „Snow Sports Industry Show“ (SIA Show) konnte er, zusammen mit Milovich lediglich Aufmerksamkeit erwecken.
Und wieder war es Tom Sims der die entscheidende Idee hatte und mit dem Zusammenleimen mehrerer Bretter die produktionskosten drastisch senkte und so den Verkaufspreis um mehr als die Hälfte reduzieren konnte.

Anfang der Achtziger Jahre übernahmen Burton, Sims und Winterstick erstmals Technologien aus der Skiindustrie.

Winterstick musste sich jedoch bald darauf, aus finanziellen Gründen, aus dem Geschäft zurückziehen. Ebenfalls Anfang der Achtziger Jahre wurde von Chuck Barfoot (ehemaliger Entwickler bei Tom Sims) die Firma Barfoot.

Ebenfalls in diese Zeit fällt die Durchführung der ersten Meisterschaft in Vermont.

Mitte der Achtziger Jahre konnte sich dann auch Halfpipe (Freestyle) integrieren. Dies geschah zeitnah mit dem Ende der konstruktiven Entwicklung der Snowboards und der Entwicklung der ersten Snowboardschuhe.

Auch in Europa wurde zu dieser Zeit die Snowboardproduktion aufgenommen (Hooger Booger).

Die erste, geschichtlich erwähnte, Frau im Snowboarden war die Österreicherin Christine Edtbauer,

die eigentlich Staatsmeisterin im Windsurfen war.

Ende der Achtziger Jahre fanden dann die ersten Weltmeisterschaften im Snowboarden statt.

Es waren exakt drei Weltmeisterschaften (Ennsdorf – Österreich, Livigno – Italien und Breckenridge – USA) im selben Jahr.

Mitte der Neunziger Jahre beschloss das IOC das Snowboarden als olympische Disziplin anzuerkennen und ließ es erstmals zu den olympischen Spielen, Ende der Neunziger Jahre, in Nagano zu.

Dies soll zur Snowboard Geschichte genug und ausreichend sein.